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Fotos und Berichte

Unser 3. Sommerfest am Strand

Dieses Jahr wollten wir wieder das Sommerfest am Niendorfer Freistrand veranstalten. Durch die Wetterbedingungen wurde es jedoch schwierig einen passenden Freitag zu finden, um uns wie auch in den Vorjahren in die Sommerpause zu verabschieden. Kurzfristig entschlossen wir uns für den 29. Juli. und es passte perfekt. 18:15 Uhr starteten wir dieses Jahr mit einer kleineren Gruppe das Training, zogen aber trotzdem mehr Schaulustige als die Jahre davor an. Wir hatten bis zum Verlassen des Strandes um 20:30 Uhr strahlenden Sonnenschein, der durch die einzige nicht mit wolkenbedeckte Fläche über uns durchschien. Eine tolle Gruppe und ein super Abschluss nach vielen Lehrgängen und Turnieren innerhalb der ersten Jahreshälfte finden die Trainer.

Unser Training startet wieder am 29. August und neue Gesichter werden bekanntlich jederzeit gerne willkommen geheißen. Von Kindern ab 7 Jahren über Jugendliche bis hin zu Erwachsenen kann bei uns jeder neu beginnen, quereinsteigen oder Vergessenes wieder auffrischen.

Die Trainingszeiten können auf www.tsvratekau.de nachgeschaut werden.

Wir freuen uns auf einen schönen Sommer und wünschen allen eine entspannende Auszeit.

Das Trainerteam um

Michael, Lars und Felix

Oss

 

 

 

Winter in Afrika

Felix durfte dieses Jahr seine bisher längste Reise auf sich nehmen, um für den deutschen Kader bei der 8ten Weltmeisterschaft der JSKA in Namibia anzutreten.

In einer harten Vorbereitung war es trotz vielen Rückschlägen wichtig für Felix, positiv nach vorn zu sehen. Und Ruckzuck war der Tag auch schon gekommen, an dem die Reise losging.

Der Großteil des 9 Mann starken Kaders flog zum erkundschaften des wunderschönen Landes eine Woche zuvor auf die andere Halbkugel der Erde. Nach einem 10 Stunden Flug von Frankfurt nach Windhuk ging es für Lars Degner und Felix in einen Lehrkurs in dem ein 5 minütiges Video, über das sichere Fahren und den Linksverkehr in Namibia, gezeigt wurde. Nach dem Video fühlten die beiden sich sicher *Ironie* und starteten mit dem Minivan die erste Fahrt zum Etosha-Nationalpark. Nach langer Fahrzeit kamen sie mit einer Punktlandung halb 6 im Halili Camp an. Eine Minute später wurden die Tore geschlossen.

Die Übernachtungen im Camp Halili und Okaukujeo waren entspannend und aufregend. Viele wilde Tiere wurden den Tag über gesehen und auch der eiskalte Pool - schließlich ist ja auf der anderen Seite der Erde gerade Winter mit 30°C im Schatten - wurde ausgiebig genutzt. Nach 3 Tagen ständiger Späßchen und schönen Abenden an den Wasserlöchern in den Camps stand die 2te längere Fahrt zum Meisterschaftsort Swakopmund an. Auf diesem Weg sahen sie nochmal die Natur und völlig verschiedene Landschaften Namibias. Ob Berge oder flache Wüsten. Viele einheimische Verkaufsstände der Ureinwohner, genannt Himba, waren an der Seite der Schotterstraße. Und irgendwann erreichte die Gruppe das Meer. Der atlantische Ozean lag vor ihnen und bis nach Swakopmund war es auch nicht mehr weit.

Bei einem kleinen Päuschen nahm Felix noch ein unfreiwilliges Bad bis zu den Fußknöcheln im Atlantik. Die letzten 50 km waren schnell geschafft und alle waren fröhlich dass sie jetzt das Auto abgeben konnten.

Am 1. Tag in Swakopmund wurde das Hotel, die Halle die direkt an dem Hotel ist und die Umgebung erkundet. Am  nächsten Tag ging den auch schon die erste Trainingseinheit los. Für Abe Sensei war aus krankheitsbedingten Gründen eine Vertretung da. Maeda Sensei, Schüler von Abe Sensei, fing mit Grundtechniken an und lief mit Felix Gruppe am nächsten Tag die Kata Sochin. Außerdem waren noch der Schweizer Shihan Hans Müller, Südafrikaner Shihan Soon Pretorius und Sensei Mike McCusker aus Schottland als Trainer vorhanden. Auch deren Training brachte so einige Schweißtropfen auf die Stirn und das Gehirn zum Qualmen.

Nach den Trainingseinheiten hatte die Gruppe immer wieder Zeit in das Stadtzentrum zu gehen. Dort sahen sie viele deutsche Läden und Restaurant. Vieles ist aus der deutschen Kolonialzeit, was noch in Swakopmund steht. Aber nicht nur ältere Gebäude trugen einen deutschen Namen sondern auch neuere Bauten waren deutsch betitelt. Die SD-Karte in der Kamera explodierte fast aufgrund der vielen Fotos die in der Stadt gemacht wurden.

In den nächsten 2 Tagen stand nun die Meisterschaft an. Die letzten 2 Kadermitglieder hatte mittlerweile auch das Hotel erreicht. Am 1ten Tag des Turniers traten die Kinder und die Jungend an. Starke Katas und Freikämpfe heizten den deutschen Kader an.

Und am nächsten Tag war es nun soweit. Felix trat in 4 Gruppen an. Kata in seiner Altersklasse konnte er sich mal wieder bis zu den Besten 4 durchsetzen. Dort hatte er mit seiner Punktzahl einen guten dritten Platz belegt. 1ter Platz ging an den Ausrichter Namibia. 2ter Platz ging an Schottland. Beim Kämpfen hatte Felix weniger Glück und trat gleich in der ersten Runde gegen den amtierenden Europameister an. Felix ging zwar mit einem Wazari in Führung, kassierte dafür in den letzten 30 Sekunden gleich zwei Wazaris von dem Schotten Marc McLeish. Eine Verletzung durch mehrere Beinfeger die Felix im Kampf gut wegsteckte hinderte ihn leider in der offenen Gruppe beim Kumite zu starten. Kata in der offenen Gruppe reiste sich Felix nochmal zusammen und versuchte die Schmerzen zu vergessen. Und erstaunlicher Weise konnte er dort knapp vor seinem Teamkollegen Matthias Schmidt. der zuvor eine Altersklasse höher starte, den 2ten Platz erreichen. Der 1te Platz ging wieder an Namibia.

Alle anderen deutschen Kadermitglieder kämpften zeitgleich auf den anderen 2 Kampfflächen und errungen genauso gute wenn nicht sogar noch bessere Platzierungen wie Felix.

In dem Erwachsenen Bereich hatte eindeutig trotz kleinem Aufgebot Deutschland die Nase vorne.

Die Meisterschaft zog sich mit der Siegerehrung dem Ende zu und die Sayonara – Party auf die sich alle freuten kam immer näher.

Abends wurden dann bei einheimischen Getränken wieder internationale Freundschaften, wenn diese nicht schon längst bestanden, geschlossen. Über die absolvierte Weltmeisterschaft und über kommende Events wurde gesprochen. Jacob und Felix konnten sich mit den altersgleichen Karateka aus Namibia zu fast 50% auf Deutsch verständigen.

Der Abend bzw. die Nacht zog sich dem Ende zu und alle gingen nach anstrengenden Stunden völlig erschöpft auf Ihre Zimmer.

Für Einige, darunter auf jeden Fall Felix, war die Nacht sehr kurz denn es ging morgens früh raus um an einer Katamaran-Tour auf dem Atlantik dran teilzunehmen. Danach wurde die Gruppe von Sensei Wikus Oberholster und seiner Frau Belinda abgeholt. Diese zeigten viel von Walvis Bay. Ob Salzseen, berühmte und riesige Dünen, den Hafen oder die Armenviertel von Walvis Bay. Es gab viele Interessante und aufregende Momente. Nebenbei erzählte Felix dass er sogar mal 2013 in Suhl gegen den Sohn von Wikus und Belinda antrat.

Einen letzten Tag hatte die Gruppe noch vor sich. Und da alle gerne Skifahren, ging es mit einem Bekannten, der schon seit 20 Jahren in Namibia lebt, auf die Sanddünen um von da mit den speziell gewachsten Skiern wieder runter zu fahren. Außerdem konnten wir danach noch lustige und schnelle Fahrten auf den sogenannte Dünenschlitten unternehmen, die allerdings auch mal locker über 50 km/h fuhren.

Am Abend saßen alle ein letztes Mal beim Abendbrot zusammen, bevor es auf die anstrengende für manche über 30 Stunden lange Rückreise ging. Sie lachten und blickten auf diesen wunderschönen Urlaub und dieses hoffentlich nicht einmalige Erlebnis zurück.

 

Euer Felix

Oss

 

SKVD Cup in KaRatekau

Eigentlich kommt die Danksagung ja erst nach der Laudatio. Aber hier ist es das wert, es bereits am Anfang zu tun ! Für die Unterstützung und dem bereitwilligen Entgegenkommen bedanken wir uns bei den Gemeindemitarbeitern, der Handballabteilung, den Kollegen vom Sereetzer SV .

Und wie immer bei solchen Events, geht es natürlich nicht ohne die tatkräftige Mitarbeit unserer Spartenmitglieder und der großen Unterstützung aus deren Familienkreisen. Selbst Geburtstage wurden hinten angestellt um hier Hilfe zu Leisten ( Danke Claudia ! )

Dass Büfett wurde reichhaltig bestückt und mit Kuchenspenden, Salaten und diversen anderen Leckereien zu einem Gourmeterlebnis , welches auch großes Lob von den Teilnehmern und Besuchern wiederfuhr.

Warum das alles schon zu Anfang ? Weil dieser Part gefühlt der aufwändigere Bestandteil des Turnieres war. Für viele auch die Premiere als Schreiber an den Kampfrichtertischen. Die Gemeinschaft habe ich sehr intensiv wahrgenommen und es hat dann allen auch riesig Spass gemacht.

Die T-Shirts zum Cup sind reissend weggegangen und haben sicherlich auch zu einem organisierten Gesamtbildnis beigetragen :)

Nun zum sportlichen : Ca. 90 Teilnehmer des Verbandes haben sich zum Turnier gemeldet. Die Jugendlichen durften zuerst auf die Matte. Die Pools waren bis Mittag gut ausgelastet. Nach der Mittagspause ( Genuss pur – siehe oben  ) begannen dann die Einzelwettbewerbe der Erwachsenen Damen und Herren die letztlich nur noch auf einem Pool stattfanden. Spannende Wettkämpfe bei den Kata und Kumite Wettbewerben in den unterschiedlichen Altersklassen konnten so zuschauerfreundlich präsentiert werden.

Für die teilnehmenden KaRatekauer war es aufregend, emotional und ein Erlebnis. Wie die Teilnehmer abgeschnitten haben, findet ihr auf der Homepage in der Ergebnisliste. Einige wurden zum Vorjahr besser , wie z.B. Felix , der die Katawettbewerbe mit dem ersten Platz krönte.

Die Herren Mannschaft konnte den 2. Platz im Kumite verteidigen und Jan , unser  ‚ Ersttäter ‚ war nach anfänglicher Aufregung total begeistert vom Wettbewerb und hat gute Ergebnisse erzielt .

Apropos Felix: nach dem Turnier ist vor dem Turnier ! Das war eine gute Vorbereitung ! Gedanklich war Felix dann auch schon sofort beim nächsten Event : WM in Namibia am 15.+16.07. , jawoll , in Afrika !!

Hoffentlich schafft er es vor Redaktionsschluss den Bericht und Bilder zu senden,  wie er zu seinem ….  ( bitte lest den nächsten Bericht  ;) )

Auch dieses Turnier hat gezeigt, dass die Teilnehmer aus den anderen Dojo’s sich ebenfalls  entwickelt haben und es Spass macht, sich weiterhin zu messen.

Fast den jüngsten und ganz bestimmt den ältesten Teilnehmer dieses Turnieres hat KaRatekau gestellt. Die Jungendlichen brauchen definitiv Verstärkung ! Wir laden alle Interessierten zum Probetraining ein. Jederzeit könnt ihr mal reinschnuppern!

Vorab Kontakt für ggf. Rückfragen bei allen teilnehmenden Spartenmitgliedern möglich und natürlich über die Trainer unter den Tel.-Nr. auf der Homepage genannt.

 

 

Hoym 2.0

So wie im letzten Jahr hatten auch in diesem Jahr unsere KaRatekauer großes Interesse an einem entfernten Lehrgang mit Übernachtung in einer Jugendherberge.  Also entschlossen wir uns wieder gemeinsam nach Hoym zu fahren.

Da dieses Mal leider die Herberge in Quedlinburg ausgebucht war, entschlossen wir uns für eine weit von der Zivilisation entfernten Unterkunft - Falkenstein/Harz. Die Jugendherberge im Funkloch beeindruckte im Nachhinein trotzdem mit großer Sauberkeit und einiger Modernität.

Am Freitag trudelte ein Auto nach dem anderen aus der Region Ratekau im Harz ein. Die Kinder nahmen den Spielplatz gleich in Besitz. Die Erwachsenen interessierten sich eher für den Gruppenraum, der auch im Endeffekt abends immer gut gefüllt war. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde aller Karateka, die auch aus anderen Vereinen in der Herberge untergebracht waren, fuhren wir gemeinsam zum Essen.

Am Samstagmorgen sorgte Felix schon nach seinem morgendlichen Lauf hoch zur Burg Falkenstein für das ein oder andere Späßchen und nach einem nahrhaften Frühstück fuhren alle gut gestärkt zum Lehrgang in das nicht weit entfernte Hoym. Marwin machte den Anfang in der ersten Gruppe. Die anderen Begrüßten derzeit die am Samstag angereisten Mitstreiter. Die restlichen KaRatekauer powerten sich in der zweiten Gruppe aus. In den beiden Stunden wurde ein aufregendes und lehrreiches Kata und Kumitetraining von Sensei Flindt vermittelt. Unterstützung erhielt er dabei von seinem Sohn Andreas Flindt und dem aus Suhl angereisten Sensei Lars Degner. Die Zeit am Samstag verging sehr schnell und bevor wir uns versahen saßen wir, wie bereits am Freitag nach dem Abendessen im Restaurant, wieder im Gemeinschaftsraum. Die Kinder versuchten sich am Billard spielen und die Erwachsenen redeten gefühlt noch bis zum Morgengrauen. Nach einer dringend benötigten und erholsamen, aber viel zu kurzen Nacht zur Energieregeneration, starteten wir in den Sonntagmorgen. Dieser Trainingstag wurde von Lars Degner übernommen. Und nach vielen Techniken mit Drehungen und schnellen Kombinationen waren wir nicht nur mit dem Sonntag fertig sondern eigentlich mit der kompletten Welt. Jetzt stand uns nur noch der Heimweg bevor. Im Trainerauto hatte sich außer so manches Gähnen nicht viel auf der Rückbank  getan. Was auch mal sehr entspannend war, denn solange der Fahrer nicht einschlafen würde, konnte der Rest das schöne und lehrreiche Wochenende noch einmal Revue passieren lassen.

Letztlich fanden alle trotz Ermüdungserscheinungen den sicheren Heimweg und ließen den restlichen Sonntag gemütlich ausklingen. Denn schon am Montag sollte es für einige mit dem regulären Training weitergehen. Es hat uns sehr gefreut wieder dabei gewesen sein zu dürfen und wir bedanken uns auf diesem Wege auch noch einmal bei den Sensei und den Veranstaltern vor Ort für dieses tolle Wochenende.

Oss

Michael und Felix

 


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