Die Rückenschule erlebte auf ihrer Fahrradtour die Rapsblüte und viel Geschichte

Die Rückenschule erlebte auf ihrer Fahrradtour die Rapsblüte und viel Geschichte

Am 18. Mai trafen sich die Rückenschüler und Ehegattinnen vor der Hannes-Zobel-Halle zu ihrer alljährlichen traditionellen Fahrradtour. Bei herrlichem Wetter ging es mit 16 Fahrrädern auf die Reise. Über Techau, Rohlsdorfer Beek ging es durch die Windmühlen hinter Sarkwitz in Richtung Schulendorf. Auf einer wenig befahrenen Straße ging es weiter nach Gleschendorf. Auf der Hälfte dieser Strecke liegt der Kuhlsee, den man sehr gut sehen kann, wenn man auf der B 207 mit dem Auto von Pönitz nach Pansdorf fährt. Fast alle Teilnehmer hatten den See von dieser Warte aus noch nicht gesehen. Ein gute Gelegenheit, eine Pause zu machen. Um Gewicht zu sparen, wurden etliche mitgebrachte Getränkevorräte einfach ausgetrunken.

Zu diesem See gibt es zwei schöne Sagen:

1.) Die Gleschendorfer versichern, dass der Segeberger Kalkberg früher bei ihrem Dorfe gestanden hätte, da wo jetzt der Kuhlsee liegt. Hier wohnte der Teufel. Als aber in Segeberg ein Kloster erbaut ward, so ward er darüber so erbittert, dass er den Berg herausriss und auf Segeberg zuwarf. Doch verfehlte er sein Ziel, der See aber steht seit der Zeit da.

2.) Der Teufel soll auch den Berg, als er noch bei Gleschendorf stand, einmal an die Lübecker verkauft haben. Als er ihn in der Nacht nun in die Nähe der Stadt tragen wollte, machte er einen so großen Umweg, dass, als der Hahn krähte und er den Berg fallen lassen musste, dieser bei Segeberg liegen geblieben ist (Vor Anbruch des Tages musste der Teufel sein Schaffen immer erledigt haben).

Von Gleschendorf ging es weiter nach Pönitz in das Museum für Regionalgeschichte der Gemeinde Scharbeutz. Dort empfing uns der Vorsitzende des Vereins für Regionalgeschichte, Herr Dr. Kersten Jungk, und erklärte uns sehr anschaulich und kompetent das Haus, in dem in einer vielfältigen Art und Weise die Geschichte und Vergangenheit der ostholsteinischen Region aufgezeigt wird. Von geschichtlichen und volkskundlichen Fundstücken aus dieser Region aus der mittleren Steinzeit (7000 v. Chr.) bis zur Bädergeschichte und Bäderarchitektur der Badeorte am Strand werden ebenfalls historische Werkzeugmaschinen und damalige Wohnräume von 1900 bis in die 1950er Jahre und vieles mehr im Museum präsentiert. Unsere Trainerin Silvia war ganz angetan von einem Raum in dem ein Kaufmannsladen aus den 1950er Jahren aufgebaut war. Bei einigen kamen dann noch Erinnerungen auf, als mit 10 Pfennig eine „Naschitüte“ gekauft werden konnte.

Silvia, die neue Fachverkäuferin, mit dem „legendären“ Scheuerpulver „ATA“ von Henkel.

Als nächstes Ziel stand eine Erfrischung auf der Terrasse „Landhaus am See“ in Pönitz auf dem Programm und alle genossen den schönen Blick über den von blühenden Rapsfeldern eingerahmten Pönitzer See.

Nachdem sich alle gestärkt hatten, ging es auf dem schnellsten Weg zu unserem letzten Ziel, dem Chapeau, unserem Vereinsheim, dass vor 40 Jahren erbaut wurde. Hier fieberten viele bei der Sportschau mit und verfolgten die Entscheidung um die Meisterschaft in der Bundesliga. So ein toller Tag macht natürlich hungrig und durstig und es kann versichert werden, dass keiner durstig oder hungrig nach Hause gehen musste. Reiner und Angelika versorgten uns hervorragend mit Spezialitäten vom Grill und interessanten Salaten sowie diversen Kaltgetränken. Dafür, dass dieser schöne Tag so abgerundet wurde, bedanken wir uns herzlich bei den beiden.

Norbert Braasch

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