Stürmische Fahrradtour zum Fischereilehrpfad in Haffkrug und zur Gronenberger Mühle

Stürmische Fahrradtour zum Fischereilehrpfad in Haffkrug und zur Gronenberger Mühle

Bei stürmischem Wind trafen sich 11 Mitglieder der Tischtennisabteilung mit ihren Fahrrädern, um eine 33 km lange Fahrradtour zu bewältigen.

Mit Rückenwind ging es über den Hainholzgraben in Hemmelsdorf nach Timmendorfer Strand. Dort ging es auf der Strandpromenade nach Scharbeutz und weiter nach Haffkrug zum Fischereilehrpfad.

Der im Jahre 2017 neu gestaltete Pfad wurde mit fast 60.000 Euro von dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) gefördert, er zeigt 20 Infoschilder auf 7 Stationen bei einer Länge von 400 m. Interaktive Schilder, Audiostationen und Skulpturen von Meerestieren bereichern den Erlebnispfad, so dass dieser auch alleine zu erkunden ist.

Wir hatten das große Glück, von dem ehemaligen Haffkruger Fischer Lothar Frehse geführt zu werden. Er informierte uns sehr kompetent und dabei kurzweilig mit viel Humor an den Stationen des Fischereilehrpfades über alles, was am und im Meer wichtig ist. Gebannt erfuhren wir, welche Fische in der Ostsee leben, was vor Haffkrug ins Netz geht und welche Fangmethoden es gibt. Auch über die Ratekauer gab es was zu berichten, in den 50er und 60er Jahren als noch Dorf- und Schützenfeste in jedem Dorf stattfanden. Mit den ratekauer Männern, die Festlichkeiten besuchten, gab es wohl immer wieder körperliche Auseinandersetzungen, wenn diese den haffkruger Mädchen zu nahe kamen. Er gab dazu einen Ausspruch der Fischer aus Haffkrug: „Wi pett 'unse Höhner selber“. Obwohl wir unseren Zeitplan dabei ein wenig aus den Augen verloren, waren sich jedoch alle einig, dass sich der Besuch des Lehrpfades gelohnt hatte.

Lothar Frehse erklärt die Funktionsweise eine Aalreuse.

Von Haffkrug ging es durch das Waldgebiet Neukoppel zu einem gastronomischen Kleinod, der seit 2018 neu eröffneten „Gronenberger Mühle“. Die Mühle wurde 1747 als Rotklinker-Wassermühle auf mittelalterlichen Feldsteinmauern erbaut und sorgt für den Wasserausgleich der umliegenden, miteinander verbundenen Seen, wie z.B. Taschensee und den Pönitzer Seen. Durch den kleinen Gronenberger Mühlensee und unter dem Mühlengebäude fließt das Wasser Richtung Ostsee. Die Mühle ist noch heute funktionsfähig und produziert für das Mühlengebäude den eigenen Strom.

Die Betreiber sehen ihr Haus, nicht zu Unrecht, als ein magisches Fleckchen Erde an. Auch wir verspürten die Ruhe dieser durch Bäume geschützten Natur, das besondere Flair alter, auf Feldstein gebauter Gemäuer und die Wärme dieser historischen Bauten. In dieser Oase der denkmalgeschützten Gronenberger Mühle nahmen wir eine Erfrischung zu uns. Der angebotene Kuchen und die alkoholfreien Cocktails ließen auch keine Wünsche offen

Zurück ging es noch ein kurzes Stück am Pönitzer See entlang. Nachdem wir den Klingenberg „erklommen“ hatten, doch immer eine kleine Herausforderung für Fahrradfahrer. Weiter ging es rasch zum „runderneuerten“ Restaurant „Blüchereiche“, das für frische, gutbürgerliche Küche bekannt ist. Hier wurden wir bereits erwartet. Obwohl wir draußen Tische bestellt hatten, nahmen wir wegen der Kühle dann lieber drinnen Platz. Nach dem Essen waren sich alle einig, dass auch diese Lokalität zu empfehlen ist. So ging ein Tag zu Ende, der alle Sinne der Teilnehmer angesprochen hat.

Norbert Braasch

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Bericht der Tischtennisabteilung
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